60 Jahre Römische Verträge zur Gründung der Europäischen Union: "Miteinander, nicht gegeneinander" muss die Devise sein!

Zum 60. Jubiläum der Römischen Verträge zeigt die überparteiliche Europa-Union gemeinsam mit anderen proeuropäischen Verbänden in zahlreichen Städten Flagge für Europa. „Wir sind überzeugt, dass die Probleme, die in Europa zweifellos existieren, am besten gemeinsam gelöst werden können. ‚Miteinander, nicht gegeneinander‘, lautet die Devise“, sagt Dr. Hermann Kuhn, Landesvorsitzender der Europa-Union Bremen. Er erinnert daran, dass „die Schaffung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft im Jahr 1957 einer der Meilensteine der europäischen Einigung war. Durch sie wurden die Bevölkerungen einst verfeindeter Nationen zu freien und gleichen Bürgerinnen und Bürgern; das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zusammenwachsen der EWG und später der EU hat uns die längste Friedensperiode in unserer Geschichte geschenkt. Wir nehmen daraus die Verpflichtung, heute wieder verstärkt öffentlich für ein einiges Europa einzutreten."

 

Dafür hat die Europa-Union Bremen einen Leitet Herunterladen der Datei einAufruf veröffentlicht, den bislang Leitet Herunterladen der Datei ein38 Organisationen und 440 Personen unterschrieben haben, die viele Bereiche unserer Gesellschaft repräsentieren. Die folgenden Stimmen zeigen exemplarische Motive für die breite und vielfältige Unterstützung.

Unterstützer des Bremer Aufrufs

Renke Brahms, Schriftführer der Bremischen Evangelischen Kirche, erklärt: "Gerade im Jahr des Reformationsjubiläums unterstützen wir den Bremer Aufruf gerne. Die Reformation war ein europäisches Ereignis. Das verpflichtet uns, den europäischen Gedanken und das Friedensprojekt Europa zu stärken."

Dr. Tim Voss hebt für den Deutschen Gewerkschaftsbund Bremen-Elbe-Weser hervor: "Soziale Gerechtigkeit und die Solidarität von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern – dafür setzt sich der DGB auch auf internationaler und europäischer Ebene ein. Deshalb unterstützen wir den Bremer Aufruf für ein einiges Europa."

Sabine Kopp-Danzglock, Vorsitzende des Deutschen Akademikerinnenbundes, weist darauf hin, dass Europa "einen Rahmen für internationalen Austuasch und berufliche Erahrung bietet, in dem internationale Berufsabschlüsse anerkannt werden und so Leben und Arbeiten im Ausland möglich ist – auch in bi-nationalen Lebensgemeinschaften."

Prof. Friedrich Lehmann von der Hochschule Bremen unterstreicht: "Die Hochschule lebt den europäischen Gedanken, bietet Lehrveranstaltungen zu europäischen Themen an und trägt durch Studierendenaustausch dazu bei, dass sich die Jugend aktiv am europäischen Einigungsprozess beteiligt."

Libuse Cerna erläutert ihre Zustimmung für den Bremer Rat für Integration so: "Im heutigen Europa – ohne Binnengrenzen – ist Integration eine elementare Voraussetzung für friedliches Leben von uns allen."

Christian Bruns, Leiter der Bremischen Vertretung in Brüssel und Mitinitiator des Aufrufs, hält fest: "Viele Menschen spüren, dass gegenwärtig nicht irgendwelche Institutionen in Brüssel bedroht sind, sondern die Zukunft der demokratischen Bürgergesellschaft in Frage steht. Für deren Verteidigung in einem geeinten Europa engagieren sich die Menschen."